Wie schön – seit Ewigkeiten mal wieder ein Blogstöckchen. Frau Kaltmamsell hat es in die Runde geworfen.
1. Welches war dein erstes Stofftier und was verbindest du damit?
Mir fiel mit sechs Jahren auf, dass ich gar kein Kuscheltier hatte und habe mir eins gewünscht, dass ich Weihnachten bekommen habe. Einen Teddy, den ich Kuschel taufte. Später kam noch ein Affe Jim dazu und ein sehr großer Hase. Ich habe aber nie enge Beziehungen zu ihnen aufgebaut.

2. Wie stelltest du dir als Kind dein Erwachsenenleben vor?
Ganz klassisch, diese Vater-Mutter-Kind Geschichte. Ich hatte die Vorstellung, dass ich als erwachsene Frau Schuhe mit höheren Absätzen, die klackern, tragen würde. Klackernde Absätze waren für mich der Inbegriff für erwachsen sein.
3. Warst du ein eher leises oder eher lautes Kind?
Leise. Oder sagen wir ruhig. Als Einzelkind konnte ich mich schon immer gut selbst beschäftigen und ich konnte für Stunden in Fantasie-Welten versinken. Zurückhaltung, Bescheidenheit und unauffällig sein waren “Tugenden”, die in meiner Familie vermittelt wurden. Heftig revoltiert habe ich dann als Teenager. Aber auch nicht laut.
4. Gab es etwas in deiner Kindheit, das du heute sehnsüchtig vermisst?
Die Ewigkeit vor sich zu haben.
5. Welches Verhältnis hattest du als Kind zu Musik?

Als ich noch Frühaufsteherin war und meine Eltern Langschläfer, habe ich mit fünf, sechs, sieben Jahren die Morgenstunden genossen, die ich alleine im Wohnzimmer verbrachte. Ich habe da viel Musik gehört. Die Schallplatten meiner Eltern, hauptsächlich Operette und Schlager, die ich irgendwann alle mitsingen konnte. Ich habe auch Radio gehört und da irgendwann “englische Musik” entdeckt, die ich viel toller fand. Ich bin am linken Niederrhein groß geworden und wir jungen Leute haben fast nur BFBS und niederländisches Radio gehört, da die deutschen Radiosender, die wir empfangen konnten, popkulturell total unterentwickelt waren. Es gab beim WDR EINMAL in der Woche eine Sendung mit internationaler Popmusik! Ich erinnere mich noch an Mal Sondocks Hitparade.