Mein April 2026

Nachdem Ich wegen eines kleinen Rants das Monatsgeblogge im März habe ausfallen lassen, reiche ich dies noch nach: Ich hatte mich auf drei Stellen beworben, bei denen ich dachte, da passe ich gut rein zu und bei allen dreien hätte ich richtig Lust gehabt, es zu machen. Es ist ja selten genug, dass man überhaupt interessante Stellenangebote findet. Auch die ArbeitgeberInnen waren interessant: ein Theater, ein Museum, eine Hochschule. Ich habe zwei Eingangsbestätigungen bekommen, eine Absage und einmal wurde ich komplett ignoriert. Und egal was alle sagen („das ist ja inzwischen normal“; „puh, 50 Absagen zu schreiben ist aber viel zu aufwendig.“): Komplettes ghosten bei Bewerbungen ist einfach nur schlechtes Benehmen!

Ich habe zwei Fotowalks gemacht. Einmal wieder durch mein Veedel und einmal war ich am Osterfeiertag bei Kaiserwetter im Niehler Hafen. Da war es nahezu menschenleer und das Licht war wirklich toll.

Gebäude und Verkehrsinsel im mneschenleern Niehler Hafen

 

Ich habe eigentlich schon länger darüber nachgedacht, aus meinem Fotofundus mal was in die Wikimedia Commons hochzuladen und dann stieß ich zufällig auf den Wettbewerb “Wiki Loves Büdchen” und ich habe da zwei Fotos eingereicht und mit einem glatt den 5. Platz belegt (bei 145 Einreichungen). Das hat Spaß gemacht und motiviert mich, da weiter zu machen.

In dem Zusammenhang war ich dann endlich auch mal im Lokal K, dem regionalen Treffpunkt der Wikipedia-Community in Köln und Umland. Das wird u. a. von zwei Menschen geführt, die ich schon sehr lange kenne und wir haben da richtig schön geschwatzt.

Ich hatte eine Mittagsverabredung mit zwei sehr lieben Menschen und war dann noch in der Galerie ten hoevel bei der Doppelausstellungseröffnung von Elizabeth Joan Clarke, deren Fotos ich einfach grandios finde und Jan Dörre. Ich tue mich ja schwer mit zeitgenössischer Malerei, aber als ich seine Bilder zum ersten Mal sah, war ich sofort berührt. Und die Arbeiten der beiden passen gut zusammen und das nicht nur, weil da viele Vögel vorkommen. Beide verwenden Reminiszenzen der Vergangenheit und verwenden geheimnisvolle Chiffren.

Galerie ten hoevel in Köln

 

Ich hatte freundlicherweise Freikarten für die art fair bekommen und bin am Samstag einmal mit Anke durchgeschlendert. Ich hatte nicht viel erwarte und so war es dann auch. Ein paar wenige interessante Sachen haben wir gesehen, aber auch sehr viel Mist. Aber es war rappelvoll. Anschließendes Kaffeetrinken und Schwatzen rundeten den Tag ab.

Ich weiß nicht, wann mir das das letzte Mal passiert ist, aber ich hatte das Mobilgerät Zuhause liegen gelassen. Das Schlimmste war, dass ich nichts knipsen konnte. Und ich musste an dem Nachmittag zweimal nach der Uhrzeit fragen. Tse!

Meinen relativ spontanen Besuch im Stadtarchiv Düsseldorf hatte ich schon hier verbloggt.

Beim Kuchenjob im Schnickschnack-Lädchen komme ich schon ganz gut in ein paar Routinen und ich bin da wirklich sehr gerne und freue mich über die kurzen, netten und teilweise lustigen Begegnungen mit den durchweg freundlichen KundInnen dort. (Schreibt die Misanthropin!)

 

2 Kommentare

  1. Danke nochmal, dass du mich mitgenommen hast zur Art Fair. Ich möchte mir aber auch ein Beispiel an dir nehmen und ein bisschen mehr unterwegs sein bzw. darüber berichten. Mir gefallen deine Reportagen immer so gut!!! Ich finde, du hast echt einen tollen Blick (man merkt die Designerin) und packst dann auch immer noch ein bisschen Text drauf, der on Point ist. Vermisse übrigens deine klugen und gut gemachten Ausstellungsbesuche damals für WDR 3 (schade, dass die das eingestampft hatten).

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