Was machen Sie eigentlich beruflich? – Patchwork rocks!

Gute Frage. Und oft komme ich ins stolpern, wenn ich sie beantworten soll, bzw. sage ich etwas anderes – je nach dem wer mich das in welchem Zusammenhang fragt.

So nehme ich die Blogparade  von Wibke Ladwig gerne zum Anlass, um mich selber zu sortieren.

Wenn ich Wibke richtig verstanden habe, geht es nicht unbedingt darum einen Beruf zu erklären  – obschon es mich auch interessieren würde, was Astrophysiker oder Förster so den lieben langen Tag machen – sondern die in den letzten Jahren entstandenen Tätigkeitsfelder zu beschreiben, für die es (noch) keine Namen gibt.

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Kunst- und Kulturmarathon in München

Haus der Kunst

Am letzten Novemberwochenende trafen sich die Macher der stARTconference und die Organisatoren der diversen stARTcamps in München, um sich besser zu vernetzen und um das Jahr 2013 zu planen.

Haus der Kunst

Die Kulturkonsorten hatten uns ein schönes Rahmenprogramm organisiert.
Am Freitag trafen wir uns im Haus der Kunst um eine Führung durch die Ausstellung „ECM — Eine kulturelle Archäologie“ zu genießen. Persönlich begrüßt vom Direktor Okwui Enwezor und begleitet von Anna D. Schüller fühlte ich mich gleich adoptiert von dem Haus, das Twitterer und Blogger gleichwertig behandelt wie Journalisten.
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und plötzlich ist stARTcamp Köln #sck12

Ca. 3 Monate Vorbereitung und plötzlich ist stARTcamp Köln und schwupps ist es auch schon vorbei. Ich habe diesen wunderbaren Tag wie in Watte gepackt erlebt und erlebe ihn jetzt ein zweites Mal, indem ich alle Tweets, Kommentare und Posts und facebook Meldungen nachlese und mir die vielen Fotos anschaue. (allen voran die von Oliver, der den ganzen Tag dokumentiert hat).

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Überwältigt von dem fabelhaften Feedback was Anke, Wibke, Guido und ich bekommen haben, kann ich das nur zurückgeben an alle Teilnehmer, die unseren vorbereiteten Rahmen mit Energie, Wissen, Sympathie, Farbe und Lebendigkeit gefüllt haben.
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Lust und Frust einer professionellen Amateurschauspielerin

Die vorerst letzte Aufführung von Helges Leben ist gespielt. Neun Monate Probenarbeit, Blut, Schweiß, Tränen und vier Aufführungen liegen hinter uns.

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Bei dieser Produktion war vieles besonders schwierig. Wir hatten uns nach der letzten Produktion von unserer Regisseurin getrennt und eine neue künstlerische Leitung gesucht, wir haben uns recht schwer getan ein Stück zu finden – um uns dann für ein sehr sperriges und gegen jeden Mainstreamgeschmack stehendes zu entscheiden, und dann war die Suche nach neuen Mitspielern auch so schwierig wie noch nie zuvor. Dann der Prozess wieder eine Gruppe zu werden. Das Finden von Aufführungsterminen und passenden Spielstätten war dann vergleichsweise einfach.
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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2011

Das erste Video aus Standbildern habe ich vor ca. 15 Jahren gemacht: Eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen einer Wandlampe und einem Toaster im 60er Jahre Look, was leider aufgrund fehlender Nutzungsrechte niemals veröffentlicht werden konnte.

Bei Wibke Ladwig  habe ich Ende letzten Jahres ein Jahrerrückblickvideo gesehen, und die Idee direkt mal geklaut.

Das ist also eine kleine  Auswahl von dem, was ich im letzten Jahr gesehen, gespielt, gestaltet, gemacht und besucht habe.

Die Musik ist vom fabelhaften Swi®l,der auch die farbfotos und Geschmackssachen der Fotokrüfen  vertont hat.

Impressionen von der Designersfair / Passagen 2012

Sehr gut gefallen hat mir auf der Designersfair die Diplomarbeit von Nina Thöming, die sich mit der deutschen Brottradition auseinandersetzt.

 

 

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Aus langer Tradition heraus zählt die deutsche Brotkultur um die 300 verschiedene Brotsorten. Diese Brotvielfalt kennzeichnet maßgeblich die deutsche Esskultur. „Alles Ausser Altbacken“ wirft einen Blick auf die kulinarischen Besonderheiten der deutschen Regionen und präsentiert eine Produktfamilie rund ums Brot. Altbewährte traditionelle Produkte, wie keramische Brottöpfe und Brotbackformen werden „entstaubt“ und durch eine zeitgemäße Interpretation zum Leben erweckt. Die keramischen Formen bieten eine Alternative zum Brotbackautomat und machen das Selber-Brotbacken wieder zu einem persönlichen Handwerk. Angelehnt an alte Bäckertraditionen kann man mit einem Brotstempel dem selbstgebackenen Brot eine persönliche Note verleihen.

Anekdoten, Geschichten und regionaltypische Rezepte rund ums Brot werden in Text und Illustrationen beschrieben. Ein Herkunftscode kennzeichnet die Produkte und verweist auf die regionalen Wurzeln.

Absolut großartig ist die Tasche „Dockerbag“  von Pia Pasalk, die unter dem Label „Content & Container“ produziert. Die Tasche aus Rindsleder steckt in einem ausgedienten Mehlsack. Der Prozellanhenkel erinnert an den einer Kaffeekanne.

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Sehr amüsant sind auch die Buchstabenregale „Express your Shelf“ von der „Union der guten Dinge“ Man schiebt die Buchstaben seiner Wahl einfach auf die kombinierbaren Module.

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