This Is How I Work

Und wieder habe ich ein Stöckchen erhascht. Nicole Hundertmark hat es mich rübergeworfen. Initiierte hat es  Isabella von Donnerhallen, die danach gefragt hat, wie andere BloggerInnen arbeiten. Hier ist die Auflistung der bisher Beteiligten.

BloggerIn Typ
Tja, eigentlich sehe ich mich gar nicht als Bloggerin, fast fühle ich mich ein bisschen als Hochstaplerin mich als Bloggerin zu bezeichnen, aber nun gut, ich habe ein Blog, also bin ich Bloggerin.
Das ganze begann mit einem Posterous Blog, in das ich ab und an mal ein paar Schnipsel reingeworfen habe, nach der Schließung von Posterous dann der Umzug zu WordPress.
Auch wenn das hier zufälligerweise der 3. Blogpost in diesem Monat ist, schreibe ich wirklich sehr selten und sporadisch. Inhaltlich ist es auch eher ein Gemischtwarenladen, mit dem Schwerpunkt Kunst, Design, Kultur.

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Essen, (Kunst, Design) und Internet

Ende Juni wurden Anke von Heyl, Wibke Ladwig und ich – aka Die Herbergsmütter  – zum Twonnerstag in der Plastikbar  des Lehmbruck Museums eingeladen, um Vorträge zu halten.

 Wibke präsentierte eine Neuauflage Ihres re:publica Vortrags Decoding a book, Anke berichtete von unserem Kultur auf die Hand zum Internationalen Museumstag  und ich dachte mir, ich erzähle was über Essen, Kunst, Design und Internet – einem Thema, das mir am Herzen liegt und mit dem ich mich schon lange beschäftige.
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Was machen Sie eigentlich beruflich? – Patchwork rocks!

Gute Frage. Und oft komme ich ins stolpern, wenn ich sie beantworten soll, bzw. sage ich etwas anderes – je nach dem wer mich das in welchem Zusammenhang fragt.

So nehme ich die Blogparade  von Wibke Ladwig gerne zum Anlass, um mich selber zu sortieren.

Wenn ich Wibke richtig verstanden habe, geht es nicht unbedingt darum einen Beruf zu erklären  – obschon es mich auch interessieren würde, was Astrophysiker oder Förster so den lieben langen Tag machen – sondern die in den letzten Jahren entstandenen Tätigkeitsfelder zu beschreiben, für die es (noch) keine Namen gibt.

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Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2011

Das erste Video aus Standbildern habe ich vor ca. 15 Jahren gemacht: Eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen einer Wandlampe und einem Toaster im 60er Jahre Look, was leider aufgrund fehlender Nutzungsrechte niemals veröffentlicht werden konnte.

Bei Wibke Ladwig  habe ich Ende letzten Jahres ein Jahrerrückblickvideo gesehen, und die Idee direkt mal geklaut.

Das ist also eine kleine  Auswahl von dem, was ich im letzten Jahr gesehen, gespielt, gestaltet, gemacht und besucht habe.

Die Musik ist vom fabelhaften Swi®l,der auch die farbfotos und Geschmackssachen der Fotokrüfen  vertont hat.

C’n’B – ach ich weiss nicht …

Jetzt habe ich diese Ticket, die C’n’B ist schon in vollem Gange und ich kann mich dennoch nicht aufraffen hinzugehen.
Wie im letzen Jahr frage ich mich: Wo sind die bildenden und darstellenden Künste, die Theater, die Architekten, die Galerien, die Modedesigner, die Tänzer, die Ausstellungsmacher, etc.
Verstehen Sie mich nicht falsch, Urheberrecht, internationales Networking, Wirschaftsstandort NRW, sind wichtige Themen, und ich erwarte auch nicht, dass ein Kongress die Kreativwirtschaft perfekt, komplett und 1:1 abbildet, aber da ist doch noch mehr – auch jenseits des Digitalen Kosmos – und gewisse Themen werden doch auch von anderen Veranstaltungen abgedeckt – auch wenn sicher noch nicht alle alles gesagt haben und gute Lösungen noch nicht gefunden sind.

Ich für meinen Teil widme mich nun lieber doch dem creative business auf meinem Schreibtisch.

 

Eat-Art – hier irrt der Duden

Bei Duden-Online steht zum Begriff Eat-Art die Definition: Kunstrichtung, die Kunstobjekte als Gegenstände zum Verzehr produziert.“
Das ist aber nicht ganz richtig.
Der Begriff Eat-Art wurde Ende der 60er Jahre von Daniel Spoerri geprägt, als Bezeichnung für Kunst aus Essbarem, bzw. die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Prinzipien der Ernährung. „Seine Kunst umfasst Objektkunst und Prozess-Kunst, denn der aufgeklebte Moment ist nur ein Aspekt eines Gesamtzyklus, zu dem Leben und Tod, Verwesung und Wiedergeburt gehören.“ (http://www.spoerri.at/daniel-spoerri.htm)
Zwar hat er tatsächlich auch gekocht und Bankette (als Kunst-Events) ausgerichtet, aber weder seine Fallenbilder, noch z. B. Dieter Roths „Literaturwürste“ waren je zum Verzehr geeignet.